Sternsinger: Die größte weltweite Aktion „Kinder helfen Kindern“
Kronberger Bote
Donnerstag, 10. Januar 2013
Kronberg (kb) – 15 Sternsinger-Kinder besuchten Freitag, 4. Januar unter anderem auch das Kronberger Rathaus und trugen im Sitzungssaal Lieder und Gedichte über die Geburt Jesu und die Heiligen Drei Könige vor. Erster Stadtrat Jürgen Odszuck begrüßte die Kinder auch im Namen von Bürgermeister Klaus Temmen, der zu dieser Zeit in Urlaub war.
Die Mädchen und Jungen kommen aus allen drei katholischen Kirchengemeinden der Stadt und wurden von Gemeindereferentin Isabel Sieper und einigen Müttern begleitet. „Wir besuchen alle Kronberger Senioreneinrichtungen und kommen bis einschließlich Sonntag auch zu vielen Familien, die sich für einen Besuch der Sternsinger angemeldet haben“, berichtet Gemeindereferentin Isabel Sieper.
Die Sternsinger sind weltweit die größte Hilfsaktion, bei der sich Kinder aus fast allen Ländern der Erde für arme und kranke Kinder engagieren. Ihr Motto 2013 lautet „Segen bringen – Segen sein“. Schwerpunkt der Spendenaktion ist in diesem Jahr das afrikanische Land Tansania, wo unter anderem der Bau von Brunnen sowie die Einrichtung von Krankenstationen und Schulen gefördert werden.
In Tansania gibt es bekanntlich in dem Ort Himo eine nach dem früheren katholischen Kronberger Pfarrer Paul-Albert Simon benannte Schule sowie in dem Ort Sanya-Yuu eine Kirche und das Amani-Haus, eine deutsch-afrikanische Begegnungsstätte mit Museum, Schule und Krankenhaus. Diese Einrichtungen hat der Kronberger Architekt Max-Werner Kahl geplant; sie wurden und werden durch zahlreiche Spendenaktionen der Kirchengemeinden, des Hochtaunuskreises sowie von Vereinen und Firmen unterstützt.
„Es gibt aber auch noch verschiedene andere Hilfsprojekte in Afrika und Lateinamerika“, weiß Gemeindereferentin Isabel Sieper zu berichten. Erster Stadtrat Jürgen Odszuck überreichte im Namen des Magistrats zwei Spendenumschläge zur Unterstützung der Sternsingeraktion.
Übrigens: Die Abkürzung „C – M – B“, die die Sternsinger als Zeichen ihres Besuchs, eingerahmt von der jeweiligen Jahreszahl, an die Haustür schreiben, weist nicht auf die Anfangsbuchstaben der Namen der Heiligen Drei Könige hin (Caspar, Melchior und Balthasar), sondern sie steht für die lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“, auf Deutsch: „Christus segne dieses Haus“.


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